… und vernachlässigen ihre Kinder!
Das ist die Botschaft die von der gleichgeschalteten Medienmaschinerie, in die Gehirne der Menschen gepresst wird.
Es wird mit Zahlen, Umfragen und Statistiken hantiert, die alle nur einem Zweck dienen sollen, nämlich die Botschaft zu verstärken und, vor allem, das Versagen der CDU und ihrem Regierungsmitglied und siebenfachen Mutter Ursula von der Leyen zu verschleiern.
Feindbilder aufzubauen gehört zum Handwerkszeug der Menschenführung. Das willige Volk greift diese Botschaft gerne und beherzt auf “Wir hams ja schon immer gewusst”. Man kann das eigene Elend besser ertragen wenn man jemanden hat dem man die Schuld geben kann.
Die staatliche Armenverwaltungsbürokratie gibt den so, ”öffentlich schuldig” gesprochenen dann den Rest.
Wer in der Schule öffentlich bekannt gibt, dass er Hartz IV Empfänger ist, macht es den überlasteten Lehrern einfach, genau sein Kind zu vernachlässigen. Es ist bei der Stimmung die in Deutschland gegen die Hartz IV Opfer aufgebaut wurde geradezu tödlich sein Kind mit diesem Brandmal laufen zu lassen. Genauso könnte man das Kind gleich von der Schule nehmen.
Aber man will im Grunde weder den Kindern noch den Eltern wirklich helfen, sondern die von den Finanzmärkten diktierte Politik soll aus der Schusslinie gehalten werden. Und da ist es nun wieder egal ob eine CDU oder SPD geführte Regierung an der “Macht” ist. Die eigentlichen “Transferempfänger” sind die Besitzer großer Geldvermögen. Sie sind es, die darauf angewiesen sind, das der “natürliche” Fluss des Geldes von unten nach oben, nicht nur erhalten bleibt, sondern sogar noch verstärkt wird (25% Eigenkapitalrendite müssen schon sein!).
Sich mit den Finanzräubern anzulegen birgt jedoch ein hohes persönliches Risiko. Da ist es für die “Demokratie spielenden” politischen Akteure schon besser man tritt nach unten. Das funktioniert allerdings nur wenn man die, eine Stufe auf der “sozialen Leiter” höherstehenden “Aufstocker” und Geringverdiener gegen die faulen Hartz-IV-Empfänger in Stellung bringt.
Dieser Mechanismus funktioniert wunderbar und sogar die Sozialverbände haben ihre Rolle in diesem Spielchen.
Am Montag dieser Wochen trafen sie wieder in Potsdam zusammen und sangen gemeinsam mit Regierungsvertretern das hohe Lied des “Helfen-Wollens”.
“Armut verwalten” und “Armut gestalten” war der fragwürdige Untertitel der Konferenz, der auf diese Weise schon eine Botschaft des “Sich Fügens” enthielt. Armut “gestalten”? Wie das? Vielleicht jedem Armen eine Rose ins Haar stecken?
Eine wichtige Funktion fehlte allerdings in diesen wohlklingenden Untertiteln. Nämlich die der Regierungsvertreter.
Armut schaffen!
Armut schaffen - Armut verwalten - Armut gestalten
Und so kommt alles wieder ins demokratische Lot. Die einen schaffen die Armut im Auftrag der Geldbesitzer und die anderen leben von der Armut.
Und das Volk? Ja das Volk sitzt vor dem Fernseher und erwartet ein “Sommermärchen”.